FDP Rahden

Fördermittel zielgerichtet für den Museumshof einsetzen - Ehrenamt fördern

Museumshof

Pressemitteilung der FDP Rahden

Berichterstattung zum Museumshof und Fitness-Parcours

Während der Hauptausschuss-Sitzung vom 11. Januar 2021 wurde durch unser Ratsmitglied Martin Wlecke sehr plastisch und anschaulich dargestellt, warum die FDP Rahden für die bekannte Priorisierung eintritt. Weiterhin verwies Herr Wlecke auf die Differenzierung zwischen Muss- und Kann-Maßnahmen. Muss-Maßnahmen muss man bezahlen – Kann Maßnahmen kann man bezahlen – wenn genug Geld da ist.

Unter Berücksichtigung der sich massiv verschlechternden Haushaltslage, die zunächst von einem Fehlbetrag für 2021 von rund 1 Mio. Euro und nun sogar von einem Minus über 2,3 Mio. Euro ausgeht, ist es daher nur folgerichtig, dass man hier Fördermittel in Höhe von 27.000 Euro ausnutzen sollte, um den Eigenanteil der Stadt Rahden bei den anstehenden Dachreparaturen an Gebäuden des Museumshofes auf ein Minimum zu senken.

Die Aussage der CDU: „Jeder verantwortungsvolle Hausbesitzer repariert sein Dach, wenn es reinregnet – und wartet nicht erst darauf, dass ihm jemand Geld zur Verfügung stellt.“, wirft doch ganz klar die Frage auf, warum die undichten Dächer nicht schon längst repariert worden sind. Laut unserem Kenntnisstand sind die Undichtigkeiten schon seit längerem bekannt. Der geringe Zeitverzug, um die Fördermittel zu akquirieren, wäre tolerabel, und würde mit 27.000 Euro Einnahmen die stark gebeutelte Stadtkasse entlasten.

Florian Haase, der das bürgerliche Engagement in Varl und für die gesamte Stadt Rahden lebt und ein ausgewiesener Kenner der IKEK-Förderrichtlinien ist, verweist in diesem Zusammenhang zu Recht darauf, dass die FDP immer voll umfänglich und konstruktiv für die Umsetzung der erstellen IKEK-Projekte eintritt. An der im Wahlprogramm gemachten Aussage, dass die FDP Rahden die IKEK-Projekte voranbringen will, wird kein Millimeter abgewichen.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Thomas Möller stellt klar, dass Augenmaß und Betrachtung der wirtschaftlichen Möglichkeiten schon immer Leitlinien der FDP waren. Eine sukzessive Abarbeitung der IKEK-Projekte war und ist das Ziel der FDP. Wirtschaftlich veränderte Rahmenbedingungen sind zum Wohl der Stadt Rahden jedoch immer mit zu betrachten. Dies haben wir im Übrigen auch im Wahlprogramm deutlich gemacht.